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Südafrika
Ziel 7: Sicherung der ökologischen Nachhaltigkeit
Zu den Erfolgen der südafrikanischen Regierung gehört es, 9 Millionen Menschen eine Trinkwasserversorgung geschaffen zu haben und 75% der Bevölkerung kostenlos mit monatlich 6.000 Litern zu versorgen. Aber jährlich wird etwa einer Million Haushalte wegen der Nichtbezahlung von Wasserrechnungen der Anschluss vorübergehen gekappt, was wesentlich zur Unzufriedenheit großer Teile der südafrikanischen Bevölkerung beiträgt. Besonders umstritten sind die Politik der Privatisierung und der Kostendeckung im Bereich der Wasserversorgung. Die Privatisierung oder Teilprivatisierung von einem halben Dutzend städtischer Wasserversorgungssysteme hat nicht die erhofften Ergebnisse gebracht, sondern bei Betreibern, Stadtverwaltungen und vor allem den Nutzerinnen und Nutzern Enttäuschung, Unmut und Zorn hinterlassen. Das Prinzip der Kostendeckung hat zu steigenden Wasserpreisen für die arme Bevölkerung geführt. Dieser Konflikt wurde durch die "Free Basic Water Initiative", also durch die unentgeltliche Bereitstellung von 6.000 Litern Wasser je Familie, abgemildert.
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