Sambia
Ziel 7: Sicherung der ökologischen Nachhaltigkeit
Auf dem Lande haben nur 2% der Bevölkerung einen Elektrizitätsanschluss, in der Stadt sind es nur 35%. Die Folge ist, dass 97% der ländlichen Haushalte ihre Mahlzeiten auf Holzfeuern kochen, was einen drastischen Rückgang des Baumbestandes Sambias zur Folge hat.
Zu den erfreulichen Entwicklungen gehören Maßnahmen zur Wiederherstellung des Kafue-Feuchtgebietes. Nach dem Bau eines Staudamms 1972 hatte das Feuchtgebiet seine natürliche Wasserzufuhr verloren. Die internationale Umweltschutzorganisation WWF und das Energie- und Wasserministerium Sambias erreichten 2005, dass in Zukunft aus dem Stausee Wasser in solchen Mengen abgelassen wird, dass eine Wiederherstellung der Feuchtgebiete möglich wird.
Von 1990 bis 2002 stieg der Anteil der Bevölkerung mit einem Zugang zu sauberem Trinkwasser von 50% auf 55%. In den ländlichen Gebieten ist der Anteil noch deutlich niedriger Es sind also verstärkte Bemühungen erforderlich, um das Millenniumsziel 2015 zu erreichen. 1990 besaßen nur 41% der Bevölkerung eine gesundheitlich unbedenkliche sanitäre Entsorgung, und dieser Wert stieg bis 2002 auf 45%. Auf beiden Gebieten gibt es also leichte Steigerungen, die aber nicht ausreichen, um den Millenniumszielen nahe zu kommen.
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