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Sambia
Ziel 5: Verbesserung der Gesundheit von Müttern
1996 starben 649 von 100.000 Frauen bei der Geburt eines Kindes, im Jahre 2002 war dieser Wert auf 729 gestiegen. Gründe dafür sind u. a. die großen Entfernungen zur nächsten Gesundheitseinrichtung auf dem Lande, die schlechte Ausstattung dieser Einrichtungen mit Medikamenten und gut ausgebildetem Fachpersonal sowie die Ausbreitung von HIV/AIDS. Sambia hat 2003 pro Einwohner 17 Dollar für die Gesundheitsversorgung aufgewendet, das ist nur etwa halb so viel, wie nach Berechnungen der Weltgesundheitsorganisation WHO für eine minimal funktionierende Versorgung erforderlich ist. Hinzu kommt, dass jedes Jahr mehrere Hundert Krankenschwestern das Land Richtung Großbritannien, Südafrika oder Australien verlassen. Catherine Zimba, die als Krankenschwester in Großbritannien arbeitet, stellte kürzlich gegenüber einer Nachrichtenagentur fest: "Krankenschwestern kommen vor allem aus finanziellen Gründen hierher. Hier werden sie respektiert aber zu Hause sehen die Leute, wenn sie eine Krankenschwester sehen, Armut." Die Regierung versucht, die Gehaltssituation der Ärzte und Krankenschwestern zu verbessern, aber die von den Kreditgebern verordnete Sparpolitik lässt wenig Raum hierfür.
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