Die Millenniums-Entwicklungsziele
im Südlichen Afrika



Namibia

Ziel 2: Verwirklichung der allgemeinen Primarschulbildung

Von Anfang der 1990er Jahre bis 2001 hat sich der Anteil der Kinder, die in eine Grundschule aufgenommen wurden, von 89% auf 92% erhöht. Die Abbruchrate ist gemessen an anderen afrikanischen Ländern niedrig, sodass 94% der Kinder Klasse 5 erreichen. 1992 waren es erst 75% gewesen. Es gibt allerdings starke regionale Unterschiede in Einschulungsrate und Schulbesuch. In manchen ländlichen Gebieten geht nur etwa die Hälfte der Kinder zur Schule. Ebenso große Unterschiede gibt es bei der Ausstattung der Schulen und der Qualifikation der Lehrerinnen und Lehrer. In dem erwähnten Bericht der namibischen Regierung zur Erreichung der Millenniumsziele heißt es hierzu: "Während ein kleiner Prozentsatz privilegierter Kinder einen hohen Standard der Schulbildung genießt, wird eine solch qualitativ hochwertige Bildung der Mehrheit der namibischen Kinder vorenthalten." Die Beseitigung der regionalen und sozialen Unterschiede im Zugang zu einer guten Grundschulbildung stellt also weiterhin ein großes Problem dar, während Namibia das Ziel der Einschulung aller Kinder in die Grundschule bis 2015 ohne größere Probleme erreichen dürfte. 9% des Sozialprodukts und mehr als 20% des Staatsetats werden für Bildungszwecke aufgewendet.

News

Länderinfo

Download
Zum Stand der
Umsetzung von:
Ziel 1
Ziel 2
Ziel 3
Ziel 4
Ziel 5
Ziel 6
Ziel 7

Ziel 8