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Mosambik
Ziel 7: Sicherung der ökologischen Nachhaltigkeit
Mosambik ist in den letzten Jahren mehrfach von Dürren und Flutkatastrophen betroffen worden. Besonders die Flutkatastrophen von 2000 und 2001 richteten große Schäden an und warfen das Land wirtschaftlich weiter zurück. Das Ausmaß solcher Katastrophen könnte durch eine Bewahrung der Waldgebiete sowie ein ökologisch verantwortungsbewusstes Management der Flussgebiete vermindert werden.
Eine Studie des "World Forest Movement" hat 2005 international bekannt gemacht, dass die Waldgebiete in der Provinz Zambezia akut bedroht sind. Unternehmen aus der Volksrepublik China, lokale Geschäftsleute und korrupte Lokalpolitiker sind in die Abholzung und den illegalen Export wertvoller Tropenholzbestände verwickelt. In der Studie ist von einer "Holzmafia" die Rede. Wenn das Tempo dieses Raubbaus anhält, werden die Waldbestände in fünf bis zehn Jahren zerstört sein.
2002 hatten 42% aller Einwohner Mosambiks Zugang zu sauberem Trinkwasser und 27% zu einer Abwasserentsorgung, für die 1990er Jahre liegen keine Daten vor. Bei den Zahlen ist zu berücksichtigen, dass ein Wasseranschluss nicht bedeutet, auch tatsächlich verlässlich Wasser zu erhalten. So wurde in der mosambikanischen Presse im April 2005 berichtet, dass die Bewohner der Großstadt Beira und der nahe gelegenen Stadt Dondo seit fünf Tagen kein Trinkwasser erhielten, nachdem eine Hauptleitung geplatzt war. Viele Bewohner seien darauf angewiesen, ihr Wasser aus offenen Gewässern zu holen. Das private Versorgungsunternehmen Aguas de Mocambique bestritt das Ausmaß der Versorgungskrise und stellte die Behauptung auf, Beira werde mit Wasser versorgt, "wenn auch mit Einschränkungen". Ende 1999 war die Wasserversorgung der großen Städte Mosambiks auf Druck der Weltbank an private Betreiber übertragen worden.
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