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Angola
Ziel 7: Sicherung der ökologischen Nachhaltigkeit
In den letzten Jahrzehnten hatten ökologische Fragen in der Bürgerkriegssituation Angolas einen geringen Stellenwert in der Regierungspolitik. Das Land steht aber vor gravierenden Problemen, so die Überweidung großer Flächen, die Bodenerosion, die drohende Ausbreitung der Wüstengebiete und die Zerstörung verbliebener tropischer Regenwaldflächen im Norden. Dass die Regierung 2004 als 31. afrikanisches Land der Umweltvereinigung ICUN beigetreten ist, lässt die Hoffnung zu, dass ökologische Fragen einen höheren Stellenwert in der Regierungspolitik erhalten.
Im Jahre 2002 hatte 50% der Bevölkerung Zugang zu sauberem Trinkwasser, und 30% waren an eine sanitäre Entsorgung angeschlossen. Die Vergleichszahlen für das Jahr 1990 betragen 32% für die Wasserversorgung und 30% für die sanitäre Entsorgung. Im Trinkwasserbereich bestehen also gute Aussichten, das Millenniumsziel zu erreichen, während bei der Abwasserentsorgung eine Stagnation festzustellen ist.
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